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Die
Thüringer Porzellanstraße
neue Adresse der Geschäftsstelle
mehr unter News
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Die
"Thüringer Porzellanstraße" ist eine touristische
Straße, die uns auf anschauliche und lebendige Weise auf
die Pfade der Vergangenheit des "weißen Goldes"
in Thüringen führt und uns gleichzeitig am "Leben
des weißen Goldes" in der Gegenwart teilhaben lässt.
Vor mehr als 200 Jahren führten auch in Thüringen Experimente
und Forschungen zum Erfolg. Georg Heinrich Macheleid, Wolfgang
Hammann Johann Gotthilf Greiner sind als Nacherfinder des Porzellans
in die Geschichte eingegangen. Sie sind somit die Begründer
der langjährigen und geschichtsträchtigen Handwerkskunst
des Porzellans in Thüringen.
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Heute können Sie in Museen, Manufakturen, in Betrieben, bei
Porzellanmalern und in Fachhandel anschaulich und abwechslungsreich
den Werdegang und die Produkte des Thüringer Porzellanhandwerksbesichtigen
und erleben. Neben den traditionellen und alten Museen finden
Sie neue und innovative Produkte mit modernem Design.
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Sitzendorfer
Porzellanmanufaktur
"Macheleid erhält die Erlaubniss zur Errichtung einer
Manufaktur"
250 Jahre Thüringer Porzellan
Im Jahr 2010 jährt sich die
Nacherfindung des Porzellans durch die Thüringer Georg Heinrich
Macheleid (1723-1801), Wolfgang Hamann (1713-1785) und Johann
Gottfried Greiner (1732-1792). Vielfältige Versuche zuvor
brachten nicht die gewünschten Resultate. Die Voraussetzungen
für die Entstehung von Manufakturen waren in Thüringen durch
die vorhandenen Rohstoffe und die erforderlichen Holzmengen
günstig, so dass ab Mitte des 18.Jahrhunderts Süd- und
Ostthüringen vom regelrechten Porzellanfieber befallen wurde.Die
Manufakturen lieferten sich einen erbitterten Konkurrenzkampf.
Porzellan galt zuerst als Luxusartikel, war bald ein
Gebrauchsgegenstand – heute gehört es zum Alltag. Seit den
1880er Jahren wurden in größerem Umfang auch Sanitär- und
technische Artikel gefertigt. Im Land der „ Dichter und Denker“
entwickelte sich ein besonderer Facettenreichtum. Die
Spitzentänzerinnen, Rokokogruppen und Ziergegenstände mit
reichem Blumenbelag finden viele Liebhaber: Den Traditionen
verpflichtet produzieren die Betriebe zunehmend auch moderne
Artikel. Hersteller von Zierporzellan stehen neben
Geschirrfabriken. Letztere erhalten für ihre Originalität
Auszeichnungen. Der Liebhaber des weißen Goldes aus Thüringen
findet nach wie vor auch zeittypische Figuren in den
Manufakturen. Seit dem 18. Jahrhundert ist es üblich, die
Produktion lukrativ zu gestalten – und gleichzeitig den
Modelleuren und Malern die Gelegenheit einzuräumen, künstlerisch
bedeutsame Einzelstücke zu fertigen. Diese Parallelität von
Innovation und Nachhaltigkeit wird auch in Zukunft beibehalten.
So können neue Impulse aufgenommen werden unter Beibehaltung der
in Thüringen verankerten Porzellantradition. Die Identifikation
der Thüringer mit ihrem Porzellan wird daher noch sehr lange
lebendig bleiben.
Carola
Stauche Vereinsvorsitzende
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Da
Thüringen aber nicht nur als "Porzellanland"
bekannt ist, möchte die "Thüringer Porzellanstraße"
natürlich ihre Interessenten mit dem besonderen Reiz
der thüringischen Landschaft vertraut machen, den Menschen,
deren Gastfreundschaft gerühmt wird und nicht zuletzt
die kulinarischen Genüsse in Thüringen.
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Viel Vergnügen unterwegs auf der "Thüringer Porzellanstraße"
und der Entdeckung des Thüringer Porzellanlandes. |
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