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Porzellan-Strasse


Förderverein "Thüringer Porzellanstraße"e.V.
Landratsamt SLF/RU
Schwarzburger Chaussee 12
07407 Rudolstadt

Tel:(03672) 823-455
Fax: 03672 - 823147




 

Die Thüringer Porzellanstraße

 

Die "Thüringer Porzellanstraße" ist eine touristische Straße, die uns auf anschauliche und lebendige Weise auf die Pfade der Vergangenheit des "weißen Goldes" in Thüringen führt und uns gleichzeitig am "Leben des weißen Goldes" in der Gegenwart teilhaben lässt. Vor mehr als 200 Jahren führten auch in Thüringen Experimente und Forschungen zum Erfolg. Georg Heinrich Macheleid, Wolfgang Hamann Johann Gotthelf Greiner sind als Nacherfinder des Porzellans in die Geschichte eingegangen. Sie sind somit die Begründer der langjährigen und geschichtsträchtigen Handwerkskunst des Porzellans in Thüringen.


Heute können Sie in Museen, Manufakturen, in Betrieben, bei Porzellanmalern und in Fachhandel anschaulich und abwechslungsreich den Werdegang und die Produkte des Thüringer Porzellanhandwerksbesichtigen und erleben. Neben den traditionellen und alten Museen finden Sie neue und innovative Produkte mit modernem Design.

 


Sitzendorfer Porzellanmanufaktur
"Macheleid erhält die Erlaubnis zur Errichtung einer Manufaktur"

250 Jahre Thüringer Porzellan

Im Jahr 2010 jährt sich die Nacherfindung des Porzellans durch die Thüringer Georg Heinrich Macheleid (1723-1801), Wolfgang Hamann (1713-1785) und Johann Gottfried Greiner (1732-1792). Vielfältige  Versuche zuvor brachten nicht die gewünschten Resultate. Die Voraussetzungen  für  die Entstehung von Manufakturen waren in Thüringen durch die vorhandenen Rohstoffe und die erforderlichen Holzmengen günstig, so dass ab Mitte des 18.Jahrhunderts Süd- und Ostthüringen vom regelrechten Porzellanfieber befallen wurde.Die Manufakturen lieferten sich einen erbitterten Konkurrenzkampf. Porzellan galt zuerst als Luxusartikel, war bald ein Gebrauchsgegenstand – heute gehört es zum Alltag. Seit den 1880er Jahren wurden in größerem Umfang auch Sanitär-  und technische Artikel gefertigt. Im Land der „ Dichter und Denker“  entwickelte sich ein besonderer Facettenreichtum. Die Spitzentänzerinnen, Rokokogruppen und Ziergegenstände mit reichem Blumenbelag finden viele Liebhaber: Den Traditionen verpflichtet produzieren die Betriebe zunehmend auch moderne Artikel. Hersteller von Zierporzellan stehen neben Geschirrfabriken. Letztere erhalten für ihre Originalität Auszeichnungen. Der Liebhaber des weißen Goldes aus Thüringen findet nach wie vor auch zeittypische Figuren in den Manufakturen. Seit dem 18. Jahrhundert ist es üblich, die Produktion lukrativ zu gestalten – und gleichzeitig  den Modelleuren und Malern die Gelegenheit einzuräumen, künstlerisch bedeutsame Einzelstücke zu fertigen. Diese Parallelität von Innovation und Nachhaltigkeit wird auch in Zukunft beibehalten. So können neue Impulse aufgenommen werden unter Beibehaltung der in Thüringen verankerten Porzellantradition. Die Identifikation der Thüringer mit ihrem Porzellan wird  daher noch sehr lange lebendig bleiben.                                                   Carola Stauche Vereinsvorsitzende

 

 

Da Thüringen aber nicht nur als "Porzellanland" bekannt ist, möchte die "Thüringer Porzellanstraße" natürlich ihre Interessenten mit dem besonderen Reiz der thüringischen Landschaft vertraut machen, den Menschen, deren Gastfreundschaft gerühmt wird und nicht zuletzt die kulinarischen Genüsse in Thüringen.


Viel Vergnügen unterwegs auf der "Thüringer Porzellanstraße" und der Entdeckung des Thüringer Porzellanlandes.

 
info@thueringerporzellanstrasse.de